Wer ist Jesus?

Würde man eine Strassenumfrage starten und die Frage stellen, wer Jesus sei, erhielte man vermutlich sehr viele verschiedene und kontroverse Antworten. Hugo Stamm hat die Frage einmal so beantwortet:

Es ist keine Frage, dass Jesus Christus eine faszinierende Persönlichkeit war. Mit seinen ethischen und sozialen Normen hat er Massstäbe gesetzt, welche die Jahrhunderte überdauert haben und heute noch Standards setzen. Die Wirkung, die er erzeugte, ist gut. (Ob alles gut war, was die christlichen Kirchen mit ihm gemacht haben, ist eine andere Frage.)

Jesus selbst hat sich einmal danach erkundigt, was die Menschen über ihn denken. „Für wen halten mich die Leute?“ fragte er seine Freunde. Die Antwort: „Etliche für Johannes den Täufer; andere aber für Elia; noch andere für Jeremia oder einen der Propheten.“

Das Gespräch geht weiter. Was nun folgt, ist vermutlich eine der Schlüsselstellen des Neuen Testaments:

Da spricht er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes! Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Sohn des Jona; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel!
(Matthäus 16, 15 – 17)

Als erstes fällt auf, dass es nun persönlich wird. Entscheidend ist nicht, was die öffentliche Meinung über Jesus ist, sondern wie sich der einzelne Mensch zu ihm stellt. Jesus fragt nun seine Freunde ganz direkt.

Petrus bringt die Sache auf den Punkt: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!“ Was für eine Aussage.

Selbstverständlich hat auch Hugo Stamm recht. Jesus hat ethische und soziale Massstäbe gesetzt. Er ist bezüglich seiner Haltung und seines Verhaltens ein grosses Vorbild.

Doch er ist nicht nur der Wohltäter, der ethische und soziale Normen verkündigt. Jesus ist der Sohn von Gott. An ihm und seinem Lebenswandel können wir sehen, wie Gott ist. Wer – wie Petrus – erkennt, dass Jesus Gottes Sohn ist, darf sich genauso wie er glücklich schätzen.

Weil Jesus Gottes Sohn ist, haben wir Gelegenheit, mit ihm und durch ihn Gott zu erleben und zu erfahren.

Jürg

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Jürg

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